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Problemschach vom Spielabend 06.07.2007
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René Stern - Konstantin Landa Bundesliga 2006/2007 Weiß hat gerade nichtsahnend e3 gespielt. Schwarz zieht nun und gewinnt.
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10... Ta3 Dieser Zug basiert auf einem immer wiederkehrenden Motiv: Dame und Läufer bedrohen einen Springer auf c3 (oder auf c6 auf der anderen Seite des Brettes). Neben dem Einschlag auf c3 droht dann noch Schach mit Angriff auf den Turm.
11. bxa3 Lxc3+ und Schwarz bleibt mit einer Figur mehr übrig
11. Dc2 Txc3 12. bxc3 Lxc3+
11. Dd1 Noch am hartnäckigsten. Weiß deckt seinen armen Turm auf a1 11... Txc3 12. Sd2 Nun kommt der Turm nicht mehr raus, aber nach 12... Txe3+ 13. fxe3 Dxb2 bekommt Schwarz einiges für seine Qualität.
Weiß ließ sich den Rest nicht mehr zeigen und gab auf. Damit ist dies die kürzeste Gewinnpartie in der Geschichte der Schachbundesliga.
0-1
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Tietz-Ramisch Carlsbad 1898 Weiß zieht und gewinnt.
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1. Txc6 Man könnte geneigt sein, nach Zügen zu suchen, mit denen man die Positionierung der Figuren auf der Diagonale b1-a7 ausnutzt. Doch es ist dieses Hinlenkungsopfer, welches die Partie entscheidet.
1... Kxc6 2. Dxb5+ Ein weiteres Hinlenkungsopfer - diesmal gleich die Dame!
2... Kxb5 2... Kb7 lehnt Schwarz das Opfer ab, ist wichtig, dass auf e8 ein Turm hängt, und das Abzugsschach des Schwarzen nicht so gefährlich ist, wie es aussieht. 3. Dxe8 Txf2+ 4. Dg6 Entweder bleibt Schwarz jetzt mit Materialnachteil zurück, oder er nimmt auf g6 und geht an dem Freibauern zugrunde. 4... Dxg6+ 5. hxg6 Txf1 6. g7
3. La4+ Noch ein Hinlenkungsopfer!
3... Kxa4 3... Kc4 4. b3+ Kd3 5. Lb5#
4. Sc3+ Kb3 5. Sd2# Diese Stellung wurde dem Buch "Kombinationsmotive" von Maxim Bloch entnommen. Übrigens kann man die Partie weder in der Chessbase-Datenbank noch in der von Chess Assistant finden.
1-0
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Lutz-Dieter Gruber Hier mal etwas, bei dem einem Fritz & Co. nicht weiterhelfen: eine sogenannte Retro-Aufgabe. Zu diesem Diagramm kann man gleich zwei Probleme formulieren: a) Weiß nimmt seinen letzten Zug zurück und setzt stattdessen in einem Zug Matt. b) Auch der Schwarze kann in einem Zug matt setzen, wenn er aus dieser Stellung heraus seinen letzten zug zurücknimmt.
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a) Auf c4 könnte der weiße Springer Matt setzen, da der schwarze Turm gefesselt ist - wäre da nicht der Läufer auf a2. Mit einem Turm auf a1 wäre auch er gefesselt. Daher nimmt Weiß seinen Zug 0-0-0 zurück und setzt stattdessen mit Sc4 matt.
b) Stünde der Turm auf c4, könnte diesmal der schwarze Springer matt setzen - auf d3. Er müsste also seinen Zug Tc4-b4 zurücknehmen. Wenn er diesen Zug nicht ausführen will, darf er jedoch nicht durch den Ld2 im Schach stehen. Also muss er auf b4 eine Figur geschlagen haben. Das können weder Läufer noch Dame oder Bauer sein, da Schwarz sonst im Schach gestanden wäre. Ein Springer kann es auch nicht gewesen sein, denn der würde das Feld d3 decken. Bleibt ein Turm. Das heißt Schwarz nimmt seinen Zug Tc4xTb4 zurück und setzt stattdessen mit Sd3 matt.
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