Münchner Mannschaftsmeisterschaft 2009
12.5.2009 - va
Mannschaftsmeisterschaft beendet
Mit wieder drei Mannschaften nahmen wir dieses Jahr an der Münchner Mannschaftsmeisterschaft teil. Die Zweite spielte in der A-Klasse. Die ertsen 5 Begegnungen wurden gewonnen, und wir sahen wie der sichere Aufsteiger aus. Dann riss der Faden, die beiden letzten Begegnungen wurden veloren. In der letzten Begegnung bei Schach-Union 1 gelang es aber, die Niederlage so knapp zu halten, dass es mit einem halben Brettpunkt Vorsprung vor Schwabing München 2 noch zum Aufstieg reichte. Herzlichen Glückwunsch! Und viel Erfolg nächstes Jahr in der Bezirksliga!
Die Dritte hatte keine "Aufstiegssorgen", zu übermächtig war der Absteiger Vaterstetten 1. Es ging gut los, nach 3 Runden hatten wir 5 Mannschaftspunkte, aber dann kamen die (erwartete) Niederlage gegen Vaterstetten 1 und die Klatsche gegen Unterhaching 3. Nach einer weiteren Niederlage gab es in der letzten Runde einen versöhnlichen Abschluss mit einem Sieg gegen Neuperlach 2. In der Abschlusstabelle belegen wir den 4. Platz (Vorjahr 3. Platz). In der nächsten Saison kann es eigentlich nur noch besser werden. Wir wünschen viel Erfolg.
Die Vierte war in die D-Klasse abgestiegen. Es war für den Spielleter des Bezirks nicht möglich, genügend Mannschaften zu finden, die mit 8 Spielern bzw.
Spielerinnen antreten wollten, daher hatten wir mit Südost 4 und Forstenried 3 zwei 6er-Mannschaften in der Gruppe, die andere Gruppe bestand nur aus 6er-Mannschaften.
Wir blieben ungeschlagen, belegten Platz 2 hinter Südost 4, obwohl wir nicht immer zu 8 antreten konnten und gelegentlich Bretter freibleiben mussten.
Die Aufstiegssituation ist undurchsichtig. Wir sind zwar die beste 8er-Mannschaft, aber wenn die vor uns liegenden Vereine nächste Saison an 8 Brettern
antreten wollen, sind sie vorrangig zu berücksichtigen. Das sind in unserer Gruppe Südost 4 und in der Gruppe D2 Markt Schwaben 1 und Schach-Union 4
mit jeweils 11 Mannschaftspunkten (wir haben 10). Wir sollten es aber klar sehen: in dieser Zusammensetzung wären wir Abstiegskandidat Nr. 1 in der
C-Klasse.
Die Informationen zu unseren Mannschaften findet man hier:
Es folgen alle Berichte zu den Mannschaftskämpfen:
23.5.2009 - va
Ergebnis der MMM 2009
Der 1. Spielleiter des Bezirks, Stephan Hösl, hat in einem Rundschreiben an die Vereine das Ergebnis der Münchner Mannschaftsmeisterschaft 2009 mitgeteilt, auch wer aufsteigt oder absteigt. Sein Schreiben findet Ihr hier.
7.5.2009 - Artur Wachelka
Spielbericht 2. Mannschaft: Aufstiegskrimi im Pelkovenschlössl
Einen nervenzerfetzenden Abend erlebte die zweite Mannschaft im Moosacher Pelkovenschlössl. Die Ausgangsposition für den Aufstieg war zunächst unklar. Am Tag zuvor hatte nämlich Verfolger Schwabing Nord gespielt, doch das Ergebnis wurde gut behütet.
Erst kurz vor Spielbeginn kam die Wahrheit ans Tageslicht: Die Nordmänner vernichteten den SC Pasing mit 7:1.
Jetzt ging die Rechnerei los: wie viele Brettpunkte brauchen wir, um sicher aufzusteigen?
Rechnerisch uneinholbar waren 3.5. Bei drei Brettpunkten hätten beide Teams die gleiche Anzahl an Punkten, Brettpunkten und Mannschaftssiegen. Die letzte Option vor dem Losentscheid heißt dann "Anzahl der Brettsiege". Also ging es auch darum, nicht allzu oft zu remisieren um gegebenfalls auch mit drei Brettpunkten aufzusteigen...
Es ging also von Anfang an ans Eingemachte, zumal trotz verspätetem Spielbeginn nur 6 Zugzwängler an den Brettern saßen. Thomas und Herbert waren nicht erschienen. Da Thomas kurz vorher eine Siegertypenaufmunterungsemail geschrieben hatte, bestand hier kaum Sorge. So kam er auch etwas verspätet um seinen angekündigten 20-Züge-Sieg einzufahren.
Herbert erschien leider nicht mehr und so ging der erste Punkt kampflos an die nominell stärkere Schach-Union. Dafür besuchte Mauro die Spielstätte um uns mit seiner Landesligasiegeraura zu unterstützen. Lange Zeit zeichnete sich keine Tendenz ab und die Partien rückten in die Nähe der ersten Zeitkontrolle.
Doch dann ging es relativ schnell: Günter hatte seinem Gegner nichts entgegenzusetzen und musste aufgeben, während Julian gegen die sich anbahnende Niederlage ankämpfte. Helmut stand ebenfalls wesentlich schlechter. Stefan konnte aus einer äußerst kuriosen Eröffnung nichts mitnehmen und geriet langsam unter Druck. Bei Eugen sah die Sache etwas freundlicher aus, auch wenn kein Gewinnweg erkennbar war. Thomas konnte sich Vorteile erspielen und meine Partie war unklar.
Unter diesen Umständen überkam mich der voreilige Entschluss, meinen Gegner mit allen Mitteln besiegen zu müssen. Das ging natürlich nach Hinten los und ich hatte eine klar verlorene Partie auf dem Brett.
Zwischenzeitlich siegte Julian völlig überraschend. Eugen konnte seine bessere Stellung ebenfalls in einen Punkt ummünzen. Kurzzeitig keimte leichte Hoffnung auf, doch bald gingen sowohl Stefan als auch Helmut als Verlierer vom Tisch.
Die Schach-Union führte damit 4:2. Thomas konnte all seine Endspielerfahrung einbringen und siegte. Nun versammelten sich alle um Brett 4 um mir beim langsamen Niedergang der völlig hoffnungslosen Stellung zuzusehen. Der Punktverlust sollte gleichzeitig den Aufstieg auf grausame Weise vereiteln.
Nachdem mein Verzweifelungsremisangebot(e) abgelehnt wurde(n), begann ich mir schon auszumalen, ob ich mich auch noch in zehn Jahren über diese Partie ärgern würde. Währenddessen kam mein Gegner mit all der Überlegenheit nicht wirklich zu Recht. Aber immerhin hatte er noch 20 Minuten Bedenkzeit, während ich schon längst das Mitschreiben sein ließ, so dass ich keinen Grund sah, meine gedankliche Schwarzmalerei abzubrechen. Das änderte sich, als mein Gegenspieler anscheinend grundlos so viel Zeit investierte, dass er langsam ebenfalls in Zeitnot geriet.
Was dann geschah lässt sich als "sinnloses ziehen und umwerfen von Schachfiguren" zusammenfassen. So entledigte ich mich zunächst elegant sämtlicher Figuren um mutig mit meinem König den Kampf gegen drei Bauern, einen Springer und eine Dame aufzunehmen.
Um die Spannung nicht abbrechen zu lassen, versuchte sich die weiße Dame nur mit Hilfe des Springers, dem schwarzen König den Garaus zu machen. Das klappte nur bedingt. Aus heiterem Himmel fiel die Entscheidung: Patt und sicherer Aufstieg!!!!
Das Glück war diese Saison mal wieder mit uns.
P.S.: Heute fand ich heraus, dass wir mit drei Brettpunkten ebenfalls aufgestiegen wären.
7.5.2009 - sh
Zugzwang III in der B-Klasse: Revanche geglückt
Pünktlich zur letzten Runde fand unsere dritte Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurück und bezwang als Revanche für die Niederlage des Vorjahres Neuperlach II mit 4,5 - 3,5. Trotz der Knappheit des Endergebnisses war es eine ziemlich klare Angelegenheit für Zugzwang 3. Gleich zu Beginn des Kampfes gab es das Gerücht, dass Neuperlach im eigenen Lokal nur mit sieben Spielern antreten mussten. Wir konnten hingegen mit einer starken Aufstellung aufwarten, mit Martin Wolf an Brett 1 und mit Hans Kohl für Werner.
Nach knapp zwei Stunden konnten Gerd mit seinem Sieg am letzten Brett, Stephan und Berthold mit Remisen und Sven mit einem weiteren Sieg Zugzwang 3 mit 3:1 in Führung bringen. Hans, der im Mittelspiel einen ganzen Turm gewonnen hatte, musste diesen gegen einen anstürmenden Freibauern zurückgeben, konnte aber beim Stand von 4:1 für uns Remis erzwingen und somit den Mannschaftssieg sicherstellen. Hans-Peter und Martin verloren dann ihre Partien.
Mit diesem Sieg errang die dritte Mannschaft 7 Punkte, genau die Hälfte der möglichen Punkte. Zwar wurde es nicht die Bronze-Medaille des letzten Jahres, aber immerhin ein versöhnlicher Saisonabschluss für unsere Dritte.
5.5.2009 - va
MMM - Zugzwang 4 mit Luxusproblem
Heute hatten wir ein Luxusproblem, nämlich 2 Spieler zu viel. Es traten an Boris, Peter, Ralph, Herbert, Doris und Oskar, während Reiner und Viktor als Kiebitze eingeteilt wurden. Einen prominenten Gast hatten wir noch, Daniel von unserer Ersten, den wir aber leider nicht einsetzen konnten. Von Forstenried 3 kamen zunächst zwei schüchterne Jugendliche, die auf Brett 3 und 4 antraten, später noch der Jugendtrainer auf Brett 2.
Herbert hatte nach einer halben Stunde einen Turm gegen die gegnerische Dame getauscht, aber sein Kontrahend ließ sich das Matt zeigen. Nach gut einer Stunde einigte sich Ralph mit seinem Gegner auf Remis, da war Peter schon eine Figur vorne und gewann bald. So stand nach rd. 1 1/2 Stunden das Endergebnis mit 5 1/2 zu 1/2 fest.
Einen schwarzen Aktenkoffer haben uns die Forstenrieder noch dagelassen. Als ich von daheim versuchte, den Fund mitzuteilen, sagte mir eine liebe weiblichr Stimme, dass der Koffer schon vermisst würde.
Der hohe Sieg war wichtig, da wir ja den zweiten Tabellenplatz anstreben.
28.4.2009 - Artur Wachelka
Schwarzer Freitag
Wie am ersten Spieltag empfing Zugzwang gleich zwei Mannschaften des gleichen Vereins.
Nach Schwabing Nord II & IV ging es diesmal gegen Tarrasch IV & V. Die
Vorzeichen waren gut, schließlich hatten wir den ersten Doppelkampf gegen die
Nordmänner aus Schwabing mit 5.5:1.5 und 6:2 klar für uns entschieden. Mit
einem ähnlichen Erfolg sollte der Aufstieg in die Bezirksliga besiegelt
werden. Mit von der Partie war wieder Jürgen, der Helmut am dritten Brett vertrat.
Hochmotiviert ging es in den Kampf.
Mit meinen beeindruckenden Eröffnungsunkenntnissen bewaffnet und der Tradition den 30. Zug nicht vor 21:10 Uhr zu machen, kann ich leider nicht allzu viel über die anderen Partien berichten, doch das, was ich mitkriegte war zunächst erschreckend. Nach 20 Minuten stand ich auf, um eine zeitnotfördernde Zigarettenpause zu machen. Ergebnis: Brett 6 leer. Zunächst nahm ich an, dass Günters Gegner nicht erschien oder er selber panisch flüchtete, da alle Figuren scheinbar unangetastet geblieben waren. Ich ließ mir erklären, dass ein grober Patzer die frühe 1-0 Führung für Tarrasch brachte. Alsbald stand es dann 2:0. Julian musste leider seinem Gegner gratulieren. Dann ging es Schlag auf Schlag und mich erreichte die Botschaft vom 3.5:0.5.
Zu der Zeit ging meiner Stellung bereits die Luft aus. Als Allergiker in
Pollenhochsaison war das für mich nichts Neues und ich ergriff brachiale
Gegenmaßnahmen. Von meinem Alles-oder-Nichts-Einschlag am Königsflügel
sichtlich überrascht, spielte mein Gegner etwas ungenau und 5 Züge später war
die Partie zu meinen Gunsten gekippt.
Schnellanalytiker Thomas hatte zeitgleich seinen Gegner zur Aufgabe gebracht,
während Stefan Remis spielte. Somit stand es 4:2.
Mit einer aussichtslosen Stellung konfrontiert war es nur noch eine Frage der Zeit bis mein Gegner mir die Hand herüberreichen sollte. Ein paar Züge und eine Zigarette später war es dann auch so weit. Bei Herbert war die Sache nicht so klar, jedoch stand er im schwierigen Damenendspiel wohl auf Gewinn. Ließe sich da etwa noch eine Punkteteilung erzwingen?
Die Hoffnung war schnell dahin als Herbert zur Überraschung aller Anwesenden ein Remis anbot, was sein Gegner mit einer für die menschlichen Sinne nicht wahrnehmbaren Verzögerung annahm. Somit war der Kampf 4.5:3.5 verloren.
Auch unsere Dritte hatte nichts zu lachen. Sie unterlag ebenfalls mit 4.5:3.5.
Alles in allem ein herber Dämpfer für die Aufstiegshoffnungen. Doch wie sich herausstellen sollte, war unser engster Verfolger nicht in der Lage, die Gunst der Stunde zu nutzen.
Vor dem letzten Spieltag liegt Zugzwang II mit zwei Mannschaftspunkten und vier Brettpunkten quasi uneinholbar vorn. Doch der Schein trügt. Der neue Tabellenzweite Schwabing Nord II spielt gegen den Tabellenletzten Pasing und könnte ersatzgestärkt hoch gewinnen.
Es liegt also in unserer Hand den Sack am Mittwoch gegen die Schach-Union zuzumachen.
24.4.2009 - va
MMM 2009 Gruppe D1: Zugzwang 4 bei SV Blau-Weiß Allianz 3 erreicht 4 : 4
Gestern spielten wir bei Allianz 3. Nachdem unser Dr. Herbert auf Brett 1 sich weiter oben festgespielt hat, rückten Peter und Ralph auf, Boris spielte auf Brett 3. Da unser Mannschaftsführer Herbert verhindert war, rückten Doris, Reinhard und Oskar, den wir erstmals einsetzen konnten, ein Brett auf, an Brett 8 gab Karl sein Debüt in der MMM. Unser Gegner spielte in Stammbesetzung.
Bei diesem starken Gegner entwickelte sich der Kampf sehr spannend. Zunächst verlor Karl an Brett 8, die mangelnde Spielpraxis zeigt sich hier recht deutlich, aber Peter gewann ebenso schnell. Von diesen beiden Partien habe ich nichts mitbekommen. Ich hatte in der Eröffnung grob gepatzt, wurde dann von meinem Gegner unterschätzt und erreicht recht bald ein Remis; mein Gegner meinte nach der Partie, ich wäre auf Gewinn gestanden. Es stand also 1 1/2 zu 1 1/2.
Dann begann der Krimi. Nach längerem Kampf boten Doris und Oskar (verärgert über das Dazwischenquatschen eines Allianz-Mitglieds während der laufenden Partie) ihren Gegnern ein Remis an, das angenommen wurde. Die Stellungen sahen für mich nicht nach Gewinnmöglichkeiten für die eine oder andere Seite aus. Boris gewann, sein Gegner sprach von einem groben Patzer. Reinhard konnte eine Remisstellung nicht halten, auch da fehlt wohl etwas Spielpraxis. Es stand also 3 1/2 zu 3 1/2.
Es kam also alles auf Ralphs Partie an. Er kämpfte sehr, sehr lange, hatte wohl minimale Gewinnchancen, aber letztendlich kam auch hier ein Remis heraus.
Mit diesem Unentschieden bleiben wir wohl auf Platz 2 der Tabelle, es sei denn, Tarrasch 8 gewinnt mit mindestens 4 1/2 : 1 1/2 bei Höhenkirchen. Südost 4 ist von der Tabellenspitze nicht mehr zu verdrängen, ist allerdings eine 6er-Mannschaft.
Ergänzung 26.4.2009: Und das taten die von Tarrasch auch. Jetzt sind wir mit einem Brettpunkt Rückstand Tabellendritte. Der letzte Spieltag muss es bringen.
8.4.2009 - Julian Gabortz
Mannschaftskampf Zugzwang 2: Runde 5 am 3.4.2009
Nachdem am Sonntag zuvor unsere Erste glorreich die Klasse gehalten hat, ging es am letzten Freitag für die zweite Mannschaft darum, die Tabellenführung im Kampf gegen Deisenhofen 1 zu behaupten. Nachdem wir alle 4 bisherigen Kämpfe gewinnen konnten, ist unser härtester Verfolger der FC Fasanerie-Nord e.V. 1, der bisher ebenfalls alles gewinnen konnten, bis auf - natürlich - den Kampf gegen uns (5:3).
Wir hatten also eigentlich bequeme 2 Punkte Vorsprung. Nun hatte ich an jenem Freitag aber feststellen müssen, dass die Fasanen bereits ihre 5. Runde mit einem Sieg beenden konnten und nun tatsächlich mit einem halben Brettpunkt Vorsprung vor uns in der Tabelle standen (natürlich mit einem Spiel mehr). Ein Brettpunkt sollte also drin sein, um die Tabellenführung wieder zurückzuerobern, dachte ich mir. Besser natürlich, wir gewinnen einfach wieder.
Und so traten wir mit 2 Ersatzspielern guter Dinge an. Glücklicherweise sind unsere Ersatzspieler ja keine wirkliche Schwächung, da alle Stammspieler an den Brettern 4-8 ca. 1800 und ein paar Zerquetschte DWZ haben ebenso wie die Ersatzspieler. Und so kam es wie es eben in so einer grandiosen Saison wie dieser kommen musste: Wir gewannen mit 5,5 zu 2,5.
Da nun nur noch zwei Runden ausstehen, ist bei einem weiteren Sieg der Aufstieg schon sicher, da wir ja mehr Brettpunkte haben als die Fasanen.
Fazit: Auf geht's in die Bezirksliga!
5.4.2009 - sh
Zugzwang 3: Debakel gegen Unterhaching 3
Nach der trotz gutem Spiels knapp verlorenen Auseinandersetzung bei Vaterstetten 1 galt für unser Heimspiel gegen Unterhaching: Never change a winning (loosing) Team. Doch Unterhaching 3 zeigte unserer dritten Mannschaft unbarmherzig die Grenzen auf. Vorne mit guten Spielern besetzt und hinten mit einigen "Vielspielern" war Unterhaching 3 an diesem Abend zu stark. Nach knapp zwei Stunden sind die ersten drei Bretter verloren gegangen. Die noch laufenden Partien sahen auch nicht so vielversprechend aus. Und so kam es, dass Stephan mit seinem Sieg und Sven mit seinem Remis lediglich für Ergebniskosmetik sorgen konnten. Endstand: 1,5 : 6,5 für Unterhaching 3. Hat da wer vom Aufstieg geträumt?
4.4.2009 - va
MMM 2009: Zugzwang 4 bei Garching 6
Gestern gelang unserer Vierten beim Tabellenletzten Grching 6 mit 7 1/2 : 1/2 ein Kantersieg, nur Peter an Brett 2 musste sich mit einem Remis zufrieden geben.
Wir sollten dabei nicht vergessen, dass die Sechste von Garching vor allem dazu da ist, jüngeren (jugendlichen) Spielerinnen und Spilern Gelegenheit zu geben, Spielpraxis zu erwerben und zu lernen. Das wurde auch sehr schön umgesetzt: Der Mannschaftsführer war von der Ersten und nach Beendigung ihrer Partien standen sie bei ihm Schlange, um ihre Partien mit ihm zu analysieren. Dass einige häufig verlieren, da mussten wir doch alle durch.
Jetzt sind zwei Wochen Pause, dann treten wir beim Tabellenfünften SV Weiss-Blau Allianz 3 an, eine vorentscheidende Begegnung. Zwei Wochen später kommt der Tabellenvorletzte TSV Forstenried 3 zu uns, eine der beiden 6er-Mannschaften.
25.3.2009 - sh
Gipfeltreffen in der B-Klasse Gruppe 2 Vaterstetten 1 - Zugzwang 3
Am Montag empfing der Tabellenführer der B-Klasse 2 SC Vaterstetten den Tabellenzweiten Zugzwang 3 zum Gipfeltreffen. Der Kampf lässt sich im Prinzip mit einem Satz resümieren: Es war ein trotz der 5:3-Niederlage unserer dritten Mannschaft ein gut gespielter, spannender und kurzweiliger Mannschaftskampf. Denn wir konnten den Kampf lange offen gestalten. Nachdem Vaterstetten 1 in der ersten Runde gegen Haar 3 mit 6:2 gewann und wir gegen die Haarer mit Hängen und Würgen ein 4:4 schafften schien die Favoritenrolle klar verteilt.
Wir spielten wieder in Stammbesetzung, wieder mit Martin an unserem ersten Brett. Nach ca. einer bis eineinhalb Stunden erzielten Berthold und Hans-Joachim an den Brettern 2 und 3 remis. Eine weitere knappe Stunde später konnte Stephan nach eingestelltem Qualitätsopfer den Stellungsvorteil eines gut stehenden Läuferpaares und aktiven Turmes gegen zwei Türme und einen Läufer, wovon ein gegnerischer Turm nicht mitspielte, mit Schwarz in einen Sieg umwandeln und die Mannnschaft zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung bringen. Allerdings hatte er kurz nach dem Qualitätsverlust dem Gegner mittels Zugwiederholung Remis angeboten. War vielleicht jetzt eine Überraschung möglich. Kurz nach Stephans Sieg errang Gerd an Brett 8 ein Remis und Hans-Peter unterlag an Brett 6. Es spielten noch Werner, Sven und Martin an Brett 1. Doch dann musste sich Sven seinem Gegner Guido Stoll geschlagen geben, Werner konnte mit einer Figur weniger mit Dauerschachdrohungen Remis halten. Martin spielte an Brett 1 beim Stand von 4:3 für Vaterstetten ausgesprochen mannschaftsdienlich. Obwohl das Turmendspiel am Brett gegen Tobias Bigalke (2077 DWZ) ziemlich nach Remis aussah, packte Martin die Brechstange aus, versuchte mit Bauern- und Turmtausch seine beiden Freibauern schnell zu machen. Doch Bigalke hatte einen elganten Königszug, womit sein König ins Quadrat von Martins Bauern kam aber sein eigener Bauer nicht mehr aufzuhalten war. Und der zweite Freibauer von Martin war noch zu weit hinten; und Martin musste in dieser Stellung aufgeben. Trotzdem toll gekämpft.
22.3.2009 - va
MMM 2009: 2. bis 4. Mannschaft
Am Freitag spielten unsere 2., 3. und 4. Mannschaft. Die Zweite gewann mit 5 : 3 klar gegen FC Fasanerie-Nord e.V. 1 und führt die Tabelle der A-Klasse 2 an. Ich glaube, bereits nach 3 von 7 Runden kann vorsichtig in Richtung Aufstieg in die Bezirksliga geschielt werden. Die nächste Begegnung ist bei SC Pasing 1.
Die Dritte gewann knapp mit 4 1/2 : 3 1/2 gegen TSV Poing 1 und ist auf Platz 2 der Tabelle der B-Klasse 2 hinter der übermächtigen Schach-Club Vaterstetten 1, der wohl der direkte Wiederaufstieg in die A-Klasse nicht zu nehmen ist. Unsere Dritte wird sich voraussichtlich klar in ihrer Klasse behaupten. Die nächste Begegnung ist in Vaterstetten.
Die Vierte gewann bei SC Tarrasch 45 München 8 mit 5 : 3, obwohl wegen eines Missverständnisses Brett 8 nicht besetzt werden konnte. Sie liegt in der Tabelle der D-Klasse 1 auf Platz 5, allerdings nur einen Mannschaftspunkt hinter dem Tabellenführer. Sie kann auf einen der vorderen Tabellenplätze hoffen. Die nächste Begegnung ist daheim gegen Ismaning 2.
Spielberichte liegen nicht vor.
14.3.2009 - bk
Haar 3 - Zugzwang 3 trennen sich 4:4
Zum ersten Auswärtsspiel ging es am Freitag nach Haar. Dort hatten wir vor 2 Jahren noch klar verloren. Seither hat sich aber auch das Profil unserer dritten Mannschaft verändert. Wir hatten unseren Auftaktsieg gegen Schwabing Nord in der Reisetasche, Haar hatte dagegen beim übermächtige Vaterstetten 1 Federn lassen müssen. So ging es in unserem Spiel darum zu klären, wer sich im Oberhaus breitmachen kann.
Konzentriert verliefen die ersten eineinhalb Stunden. Nirgends zeichnete sich eine schnelles Resultat ab. Wie so oft, war es dann eine Remis an Herberts Brett 8. Aber diesmal war es sein Gegner, der in einer leicht entspannteren Stellung das Match als Kiebitz weiterverfolgen wollte. Da ich den Kampf ums Zentrum leicht vorteilhaft für mich klären konnte, hatte ich auch mal Zeit mich umzuschauen. Martin hatte an Brett 1 gegen den Kollegen Oberpriller eine etwas gedrückte Stellung. An den restlichen Brettern war noch immer alles offen. In meiner Partie schaffte ich es langsam aber sicher den Gegner dazu zu bewegen, mit seine Figuren im Rückwärtsgang auf zuvor schon mal eingenommene Felder auf der 8. Reihe zurückzukehren, bevor meinem Springer, gestützt durch einen Bauern auf d6, wie im Schwanenseeballett vor des Gegners Stellung tanzte und zur Aufgabe zwang. Gerd bot Remis - er hatte zu einem Turmendspiel mit je 3 Bauern abgewickelt. Sein Gegner meckerte zwar erst:"Sie dürfen nur Remis anbieten, vor sie den Zug ausführen"(so ein Schmarren - Hintergrund der Verwirrung ist wohl die falsch verstandene Entscheidung aus der Bundesliga (Remis anbieten und Remis reklamieren ist eben doch etwas anderes)), reichte aber dann einwilligend die Hand.
Die keimende Sieghoffnung wurde sofort durch Hans-Peters Niederlage erstickt. Stand 2:2. Martin kämpfte immer noch mit seinem Gegner. Der Rauch war verflogen, Martin hatte wieder etwas Raum. Sven war an diesem Abend richtig in Kampfeslaune und scheute sich nicht vor kompliziertem Spiel, das sich dann auch auszahlte. Sein Gegner stellte nach dann schon wieder entspannterer Stellung 'einfach' die Qualität ein und gab auf. Stefan an Brett 4 kam immer mehr in Bedrängnis und musste sich geschlagen geben. Stand 3:3. Vor lauter Ratschen mit Sven in der Küche habe ich Martins überraschenden Sieg nicht mitbekommen. Stand 4:3 für uns. Jetzt lastete alles auf den Schultern von Hans- Joachim. Er musste viel leiden in dem Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern und am Ende zwei Mehrbauern, die sein Gegner erst wenig zielstrebig, dann aber doch konzentriert unhaltbar gegen Joachims König schob und im Sinne des Wortes den Sieg erzwang.
Endstand 4:4. Mit dem Remis können wohl beide Mannschaften an einem 'Freitag, den 13.' leben.
11.3.2009 - va
MMM 2009 D1: Zugzwang 4 gegen Höhenkirchen 2 erreicht ein Remis
Die Heimbegegnung gestern am Dienstag stand unter einem ungünstigen Stern, da wegen 5 Absagen wir die Bretter 3 und 5 frei lassen mussten, also gleich mit 0 : 2 starteten. Zum Glück gibt es eine Strafe durch die Spielleitung in der D-Klasse erst ab dem dritten unbesetzten Brett. Ich (Viktor) vertrat wieder unseren Mannschaftsführer Herbert. Zum Aufbau der 8 Bretter waren genügend Freunde und die eine Freundin erschienen, nur unsere Gegner kamen erst auf den letzten Drücker. Netter weise machte Stephan Hösl den Schiedsrichter.
Peter an Brett 2 hatte eigentlich nicht spielen wollen, da er morgen recht früh aus dem Bett muss. Er löste das elegant, indem er seinen Gegner nach einer knappen Stunde zur Aufgabe zwang. So wird er wohl bis morgen ausreichend Schlaf bekommen. Sein Gegner behauptete später, in diesem Damengambit gepatzt zu haben. Boris an Brett 1 war wieder der zuverlässige Ersatz und gewann wenig später ebenfalls, er spielte einfach besser. Da war die "Vorgabe" ausgeglichen. Dann einigte sich Doris an Brett 6 mit ihrem Gegner auf ein Remis. Es wurde gemunkelt, sie sei etwas besser gestanden, aber eine klare Gewinnstellung war es nicht. Ich hatte an Brett 4 gegen meinen Gegner einen starken Angriff auf seine Königsstellung mit offener H-Linie, wo sich alsbald meine schweren Figuren aufreihten, weshalb mein Gegner seine Dame gegen einen meiner Türme tauschen musste, allerdings noch ein paar Bauern gewann. Nachdem wir dann alle Schwerfiguren vom Brett hatten, besaß mein Gegner einige Mehrbauern, ich allerdings zwei Figuren mehr, und ich machte mich erfolgreich daran, seine Mehrbauern vom Spielfeld zu entfernen. Da überschritt er seine Bedenkzeit. Als ich nach dem Ende meiner Partie draußen eine Zigarette rauchte, sah ich, dass Hubert an Brett 8 seine Partie auch beendet hatte, und zwar mit einem Remis. Wir hatten also 4 Brettpunkte und alles hing von Reinhards Partie an Brett 7 ab. Er stand in einem Turmendspiel, das langsam aber stetig zu seinen Ungunsten verlief, so gab er als letzter gegen halb elf auf.
Als nur noch Reinhards Partie lief, kam ein Kiebitz daher: Berthold. Er war ganz enttäuscht, dass nichts mehr zu sehen war. Jedenfalls wusste er, wie alles in unseren Materialschrank passt (wir offenbar nicht).
Jetzt haben wir ein paar mehr Tage Zeit, da wir erst Freitag in 8 Tagen bei Tarrasch 8 antreten müssen. Hoffentlich gibt es da weniger Absagen. Wahrscheinlich kann unser Spielführer Herbert wieder und setzt fort, was er letzten Freitag mit seinem Sieg bei der Dritten in der C-Klasse begonnen hat.
10.3.2009 - Dr. Herbert Gstalter
MMM 2009: Schwabing-Nord gratuliert mit vier Punkten zum Einstand
Am Freitag wurde unser Spiellokal eingeweiht, indem die zweite und die dritte Mannschaft gleichzeitig antraten - und das witzigerweise gegen den selben Verein. Es fand also quasi ein Wettkampf Zugzwang gegen Nord an 16 Brettern statt, der an die Tradition früherer Freundschaftswettkämpfe beider Vereine erinnerte. Unsere Zweite spielte dabei gegen Nord 2, die Dritte gegen Nord 4.
Vor Spielbeginn herrschte Chaos, da Tische und Stühle gerückt werden mussten, die Partieformulare plötzlich verschwunden waren usw. Als aber schließlich alle einen Platz gefunden hatten und Ruhe einkehrte sah man, dass die Bedingungen ganz o.k. waren. An manchen Tischen war es ziemlich dunkel und durch die gekippten Fenster kam der Straßenlärm deutlich herein, aber vor allem hatten die Spieler genügend Raum. Mit etwas mehr Übung wird es also auch bei den weiteren Doppelwettkämpfen klappen.
Nach anderthalb Stunden steuerte ich den üblichen halben Punkt bei. Mein Gegner holzte als Weißer in einem Abtauschfranzosen konsequent alles ab, womit ich nach einjähriger Spielpause gar nicht unglücklich war. Wesentlich spannender und wohl schon vorentscheidend für das Match ging es an Brett 8 zu, wo Herbert Strobel als Ersatz gegen einen 350 DWZ-Punkte stärkeren Gegner antreten musste. Entsprechend gestaltete sich denn auch die Eröffnung, in der sich Herbert auch durch die sizilianische Antwort c5 nicht davon abbringen ließ "Königsgambit" zu spielen (2. f4 etc). Nachdem er einen, eigentlich zwei Minusbauern hatte, spiele H. dann aber mutig und konsequent nach vorn und konnte einen Riesenspringer im Feindesland einpflanzen, der dem Gegner viel Kopfzerbrechen bereitete und ihn sichtlich nervös machte. Prompt ließ er den Punkt f7 im Stich, den H. sofort besetzte und seinen Angriff noch verstärken konnte. Zwei starke gegnerische Züge ließen die umstehenden Zugzwängler dann aber doch die Stirn runzeln, bis H. souverän zeigte, dass er zumindest Dauerschach hatte. Der dankbare Gegner jedoch sah nur matt oder Turmverlust und gab ohne genaue Prüfung der Stellung sofort auf!
Nach dieser Partie musste man sich keine Sorgen mehr machen, denn niemand aus unserer Mannschaft stand schlechter. Dagegen sah es aber schon früh gut bei Werner, Sven, Hans-Peter und Stefan aus. Trotzdem waren wir ein wenig neidisch, denn die Zweite führte schon längst 3:0! Aber dann machte auch Hans-Peter Kron ernst und zerlegte die gegnerische Stellung auf klassische Weise: eine königsindische Struktur wurde erst mit g5 am Königsflügel festgelegt, dann die h-Linie geöffnet und mit Dame und Turm besetzt. Als dann noch ein Springer über h2/g4/h6 einbezogen wurde stand Schwarz, der gegen die lange weiße Rochade ohne Gegenspiel geblieben war, hoffnungslos und musste die Segel streichen. Danach gab es Remisen an den Spitzenbrettern. Berthold Karcher einigte sich mit dem Vorsitzenden Simmon ebenso wie Stefan Hösl, der anfangs sehr gut gestanden hatte, dessen Vorteil sich dann jedoch verflüchtigt hatte. Danach wurden noch zwei ganze Punkte eingefahren, die sich schon länger abgezeichnet hatten. Auf Brett 4 siegte Werner Emmerig, der sich sein erstes Bier erst genehmigte, nachdem er zwei Mehrbauern hatte und die Stellung abschließen konnte. Auf Brett 6 zeigte Gerd Dirschel, dass er eine große Verstärkung der Mannschaft darstellt. Er spielte sauberes, schnörkellosen Schach und gewann bald einen Bauern ohne jede Kompensation. Der Gegner wurde daraufhin immer fahriger, bis er schließlich ganz auseinander fiel. Am Ende war er so fertig, dass er die Außentür nicht aufbekam und ihm der Ober nach draußen helfen musste. Als letzter spendierte noch Sven Littmann einen halben Punkt, nachdem er die größte Zeit deutlich überlegen gestanden hatte, aber letztlich nichts Entscheidendes finden konnte.
Schließlich also ein souveräner 6:2 Auftaktsieg ohne Niederlage. Den netten Abend rundete das 5,5:2,5 der zweiten Mannschaft ab. Diese Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, wenn Julian Gabortz nicht in Gewinnstellung aufgegeben hätte.
Alles in allem darf man mit Nord zufrieden sein, die uns vier Punkte da ließen, nachdem wir von ihnen schon Daniel und Boris Krklec sowie Stefan Hösl bekommen haben.
8.3.2009 - sh
Mannschaftspokal: Haar 1 - Zugzwang 1
Eigentlich war es die zweite Pokalmannschaft des MSC Zugzwang, die unter dem Etikett Zugzwang 1 als krasser Außenseiter beim SC Haar 1931 antrat. Nachdem die Haarer ihre vier besten Spieler in den Kampf schickten, schien die Sache klar zu sein. Schon jedes Remis wäre als Sensation zu werten. Nach nur 40 Minuten unterstrich Zugzwang 1 (2) seine Außenseiterrolle. Stephan spielte "seinen" Cambridge-Springs-Aufbau zu ungenau, stellte zunächst einen Bauern und einige Züge später dank eines Fingerfehlers die Dame ein und musste die Partie aufgeben. Viktor konnte an Brett 4 eine Stellungswiederholung erzwingen und nach ca. 1 ½ Stunden sicherstellen, dass es kein Ergebnis 0:4 geben würde. Noch einen halben Punkt aufsatteln konnte Gerd, der eine knappe Viertelstunde später an Brett 1 gegen den Haarer Spitzenspieler Waelzel in ausgeglichener Endspielstellung ein Remis herausholte. An Brett 3 mußte sich Boris nach hartem Kampf in einem Bauernendspiel mit 4 : 5 Bauern geschlagen geben, nachdem sein Gegner seinen Mehrbauern durchdrücken konnte. Bereits nach etwas mehr als 2 Stunden war der Kampf für Haar 1 mit 3:1 gewonnen.
4.3.2009 - va
MMM 2009 D1 Zugzwang 4 bei Südost 4 spielt remis
Gestern trat Zugzwang 4 als erste unserer Mannschaften bei Südost 4 an. Wir mussten nur 6 Spieler bzw. Spielerinnen aufstellen, doch war es ein Lehrstück "wie mache ich mir eine Mannschaftsaufstellung selbst schwer".
Letzten Freitag am Spielabend (unser Spielführer Herbert war verhindert) sagte mir der auf Brett 1 gesetzte Dr. Herbert zu. Zur Erinnerung: Dr. Herbert gehört von seiner Spielstärke eigentlich in die Dritte, war aber freitags dauerverhindert. Der Spielführer unserer Dritten Joachim, ist nächsten Freitag verhindert, so übernahm seine Aufgabe sein Vertreter Berthold, der mir sagte, er müsse unseren Peter (Brett 2) "ziehen". Dafür sollten wir Boris bitten. Ich teilte das Herbert mit, der mir Sonntagabend mailte, er sei auch verhindert und ich solle die Mannschaft zusammenrufen. Ich las die Mail erst Montag früh und folgte der Weisung kurz vor 8 Uhr, wobei ich Mitfahrgelegenheiten anbot. Vorgesehen waren Dr. Herbert, Ralph, Viktor, Boris (Ersatz), Doris und Reinhard. Ralph hatte am Samstag bei der Mitgliederversammlung des Bezirks mündlich zugesagt, bestätigte aber die Mail. Auch Reiner bestätigte brav. Mit Doris war schon im Vorfeld alles geregelt. Bei der Adresse von Boris hatte ich mich vertippt, aber er war telefonisch erreichbar. Nur Dr. Herbert antwortete nicht, was mir Sorge machte. Ich rief deshalb Herbert an und fragte um Rat, es war bereits Dienstagmittag. Herbert hatte inzwischen eine Mail von Berthold bekommen, die er gerade erst gelesen hatte, wonach auch Boris auf einmal bei der Dritten gebraucht werde; ich solle Berthold anrufen. Berthold war auf Geschäftsreise, ich schickte ihm eine SMS, auf die keine Antwort kam, und Joachim war nicht erreichbar. In meiner Not rief ich Dr. Hubert an, der um 17.00 Uhr einen Termin in Schwabing hatte, mich danach aber auf dem Handy anrufen wollte, ob er gebraucht wurde. Irgendwann am Nachmittag rief Dr. Herbert an, er war auswärts gewesen, und sagte zu. Inzwischen hatte ich auch Joachim erreicht, der mir sagte: "Nimm den Boris."
Wir fuhren also zu fünft zu Südost und warteten auf Ralph, der aus beruflichen Gründen erst auf den letzten Drücker kam. Dr. Hubert hatten wir unterwegs auf seinen Anruf abgesagt. Inzwischen war auf einmal Peter aufgetaucht, der erklärte, von der Dritten habe sich niemand bei ihm gemeldet, und diesen Freitag könne er ohnehin nicht. Dr. Herbert freute sich. Er sei übermüdet und nicht in Spiellaune, er fahre gerne heim. Er wartete nur noch bis Ralph kam und war weg, mit der S-Bahn. Sein Freitagsproblem hat sich auf für ihn traurige Weise erledigt, weshalb er ab sofort freitags kann; wir haben unser Brett 1 auf Dauer an die Dritte verloren. An Brett 1 kam also Peter.
Ach so, gespielt wurde auch noch. Peter (Brett 1) und Doris (Brett 5) bekamen sehr früh Remisangebote, die nach einigem Zögern angenommen wurden. Ralph (Brett 2) und Boris (Brett 4) gewannen, Viktor (Brett 3) und Reinhard (Brett 6) patzten. So gab es eigentlich ein 3 : 3.
Hoffentlich klappt es nächsten Dienstag daheim gegen SV Höhenkirchen 2 mit Mannschaftsaufstellung und Ergebnis besser. Mannschaftsführer Herbert wird wieder fehlen.
/p>






