Liebe Schachfreunde,

am Wochenende spielten wir die Bundesligarunde in Deizisau. Ich hatte mir die Sache etwas anders vorgestellt, nämlich dass wir am Samstag mit Leichtigkeit 2 Mannschaftspunkte gegen die Berliner holen, und am Sonntag noch mal gegen Dresden. Hier ein Blick in den Turniersaal.

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Doch dann verlief es am Samstag anders, denn gegen Berlin sprang nur ein knappes 4:4 heraus, nachdem wir vorher an diversen Brettern unsere Chancen nicht genutzt hatten. In Kürze: zwar gewannen wir zwei schöne Partien, konnten aber unsere Chancen an den Brettern 5 bis 8 nicht verwerten, entweder durch Zeitnotfehler oder in einem Fall sogar durch einen groben Fehler.

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Dass die Berliner nicht zu unterschätzen waren, bewiesen sie übrigens am nächsten Tag, als sie überraschend gegen Deizisau gewannen!

Am Sonntag spielten wir dann gegen Schlußlicht Dresden, die noch dazu ersatzgeschwächt waren (sie traten ohne die GM Bönsch und Tischbierek an), und wieder wurde es total knapp! Am Ende kamen wir zwar auf die benötigten 4,5 Punkte, aber nur weil unser Held Pawel am Spitzenbrett wieder mal gewinnen konnte.

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Ein sehr wichtiger Sieg, da wir auf diese Weise wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln konnten.

Die wohl spannendste Partie des Wettkampfs spielte Dominik gegen Peter Michalik:

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Hier hat Weiß einiges Holz mehr, und der einzige Gewinnzug bestand in? Tja das ist die Frage. 1.Lxb6? verliert zum Beispiel wegen 1...Dd2+ 2.Kb3 Td3#. Und auch die Partiefortsetung 1.Da5 Sxc4! 2.Lxc4 Txc4+ 3.Kxc4 Dc2+ war nicht ganz überzeugend. Welcher Zug hätte stattdessen gewonnen?

Nun ist es an der Zeit, einen Blick auf die Tabelle zu werfen:

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Es gibt gut und schlechte Nachrichten für Zugzwang. Die schlechte: wir liegen immer noch auf einem Abstiegsplatz. Die gute: uns trennt nur 1 Mannschaftsunkt vom Nichtabstiegsplatz, und genau dieses Team, das vor uns liegt, spielt noch gegen die Top 3 in den Schlussrunden, also gegen die drei stärksten Teams der Liga! Allerdings können uns auch die Berliner Schachfreunde noch überholen, wenn sie gegen Dresden gewinnen, und wir punktlos bleiben. Aber genau das wollen wir ja nicht. Es bleibt somit sehr spannend, wenn wir uns in einem Monat in Berlin zur zentralen Schlussrunde treffen!

Wie immer an dieser Stelle danken wir unserem Sponsor Roman Krulich, der uns seit Jahren unterstützt, und ohne den wir nicht in der Bundesliga spielen könnten!

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